Wat Pa Luangta Bua Yanasampanno – der Tigertempel

Am Dienstag waren wir im Tigertempel. Natürlich um nochmal Tiger zu streicheln :-) Aber dieses mal die richtig Großen!

Der Tempel hat erstmals 1994 einem verletzten Tier unterschlupf geboten. Im Laufe der Zeit wurden es immer mehr. Dies hat sich auch in der Bevölkerung herum gesprochen – und so brachte diese verletze oder verwaiste Tiere in den Tempel. Es hat also nicht mit Tigern begonnen…

Erst 1999, als ein reicher Geschäftsmann sich einen Baby-Tiger austopfen lassen wollte(Arschloch!). Der Kleine überlebte wie durch ein Wunder die Präparationsspritze… Tiger sind in Thailand eigentlich heilig – und so hat sich der Präparator „gezwungen“ gesehen den Tiger frei zu lassen. Die Dorfbevölkerung hat diesen dann in den Tempel gebracht. Dort erholte er sich, ist letzlich aber doch an den Folgen gestorben…

Fortan hat der Tempel immer mehr verwaiste Tiger aufgenommen die zurück bleiben da die Mutter von Wilderern getötet wurde(ein Tiger bringt bis zu $ 5800,- das entspricht einem 5-Jahres Einkommen in Thailand!). Inzwischen leben im Tempel 18 Tiger! Und neugeborene gab es auch schon – etwas das in Zoo’s als kleine Sensation gilt.

Der Tempel lebt ausschließlich von den Eintrittsgeldern und Spenden und wird leider von der Regierung nicht unterstützt! Im Moment wird gerade ein Neubau errichtet um den Tigern ein Freigehege zu schaffen damit sie eines Tages wieder in die freie Natur entlassen werden können.

Mehr Info’s gibt’s hier.

Die Tiger werden in einen Canyon gebracht, wo dann die Besucher kommen und die Tiere „streicheln“ dürfen. Es ist wahnsinn wie riesig diese Viecher sind! Ehrfurcht gebietend! Aber man wird an der Hand geführt und darf die Tiger auch nur von hinten anfassen – sonst würden die glauben man möchte spielen…das könnte ins Auge gehen… Allerdings ist noch nie etwas passiert!

Also genug erzählt, hier sind sie:

pict0639

pict0612

pict0614

pict0616

pict0623

pict0625

pict0627

pict0628

pict0632

pict0642

pict0652

pict0663

D&C

Veröffentlicht in:  on 28. Januar 2009 at 13:46 Kommentare (3)